Inge Wrobel: noch nicht – erst noch

noch nicht – erst noch

© Inge Wrobel

u so düster ist der morgen
und es zieht mir lästig kalt
in die glieder macht mir sorgen
dass der winter allzu bald
zwingt den sommer in die knie
an den ich mich grad gewöhnt
für die herbstmelancholie
bin ich noch nicht ausgesöhnt
mit den kalten sommerwinden
die mich manchmal überraschen
muss noch meine mitte finden
nein – ich will noch sommer naschen!
will mit freunden in der laube
wenn die luft so sommersüß
beim genuss der keltertraube
schwelgen kurz im paradies
möchte lachen möchte spüren
wärme, die nach außen dringt.
später lass ich mich verführen
wenn der herbst sein kaltlied singt.

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